Ein kleiner Streifzug durch die Vereinsgeschichte der Feuerschützengesellschaft 1625 Freyung e.V.

Bis zum Baubeginn des heutigen Schützenhauses

In einem Schreiben an "Seine kurfürstliche Durchlaucht in Salzburg" anno 1625 wurden erstmals die "Schießkundigen in der Freyung" genannt, denen vom Pflegeamt jährlich fünf Gulden zu einem "freien Schießvorteil gereicht werden sollen".
Ein Zirkular vom 15. Oktober 1848 gibt abermals Aufschluß über das Bestehen einer Feuerschützengesellschaft in Freyung, darin steht: "Die verehrlichen Mitglieder der FSG-Freyung werden ersucht, die "fundationsmäßigen Jahresbeiträge gefälligst einzuzahlen."

FSG 1625 Freyung -> Schützengau Wolfstein -> Bezirk Niederbayern

Datum
Ereignis
 
01. Juli 1905
Unsere Gesellschaft erhielt den Namen "kgl.priv. Feuerschützengesellschaft Freyung". Der 2. Schützenmeister, Gutsbesitzer Joh. Nep. Lang, stellte in diesem Jahr am "Vogeltenn" einen Platz für den Bau eines Schützenhauses zur Verfügung.
1928
Unter dem 1. Schützenmeister Ignaz Garhammer baute man eine Anlage für Kleinkaliber und Zimmerstutzen.
1941
Auf Initiative von Sepp Inhofer wird auf der "Au" eine Kleinkaliberschießanlage gebaut
29. Nov. 1949
Nach dem zweiten Weltkrieg und der Aufhebung des Schusswaffenverbots wird im Gasthof Martin Gattermann die Aufnahme des Schießbetriebs unter dem Namen "Schützenverein 1848 Freyung v.W." beschlossen, Josef Inhofer wird als 1. Schützenmeister gewählt.
30. Sept. 1950
1. Ordentliche Generalversammlung
16. Febr. 1951
Bei der Generalversammlung entscheiden sich zwei Drittel der Anwesenden für einen Schützenlokalwechsel, geschossen wird ab sofort im Gasthof Feicht
März 1954
Ludwig Schmid wird mit 3(!!!) Nullteilern Schützenkönig.
07. April 1954
Mitgliederversammlung wegen Lokalfrage. 24 Schützen sind anwesend, die Abstimmung ergibt: Gasthof Wurm 4, Gasthof Ortinger 1, Passauer Hof 3, Enthaltungen 13, ungültig 2.
27. April 1954
Trainingsabend im neuen Schießlokal Gasthof Wurm; im Laufe des Jahres erklären sich die Geschwister Veicht wieder bereit, das Gastzimmer für die Schießabende zu Verfügung zu stellen.
26. Mai 1954
Außerordentliche Generalversammlung im Gasthof Wendl; Josef Inhofer gibt nach 17-jähriger Tätigkeit den Posten des 1. Schützenmeisters an Hans Popp ab, 2. Schützenmeister wird Jakob Graf.
16. Okt. 1954
Hermann Fuchs und Dominikus Buttenböck lösen Popp und Graf als 1. bzw. 2. Schützenmeister ab.
28. Aug. 1955
Standartweihe mit 330-jährigem Jubiläum; der Verein zählt in diesem Jahr 78 Mitglieder.
10. Okt. 1957
Ludwig Hann von Weyhern übernimmt die Jugendarbeit.
1959

Der Zusatz "kgl.priv." wird durch das Landratsamt untersagt.

15. Okt. 1960
Klaus Huber wird 1. Schützenmeister, 2. Schützenmeister bleibt Dominikus Buttenböck.
1960
Ehrenschützenmeister Ignaz Garhammer verstirbt.
05. Okt. 1962
Bei der Generalversammlung wird erstmals über das Thema „Schützenhausbau“ geredet, denn schon immer war es ein Wunsch, ein Anliegen der Freyunger Feuerschützen gewesen, eine eigene Schießanlage zu besitzen, um möglichst unabhängig zu sein.
10. Okt. 1966
Baubeginn des Schützenhauses.
08. Apr. 1969
Wir erhalten vom Landratsamt Wolfstein die Genehmigung zum Betrieb von 10 Luftgewehrständen auf 10m.
11. Apr. 1969
1. Luftgewehr-Schießabend.
1970
Baubeginn der Kleinkaliber- und Pistolenanlage.
21. Nov. 1971
1. Bürgerschießen – Schirmherr: Bürgermeister Josef Lang.
1973
Fertigstellung der 5 nicht überdachten Pistolenstände auf 25m.
1974
Fertigstellung der Kleinkaliberschießanlage mit 8 Ständen auf 50m.
1983
Überdachung der Pistolenanlage. Jetzt kann endlich bei „Sauwetter“ geschossen werden.
15. März 1988
Der wohl "schwärzeste" Tag in unserer Vereinsgeschichte: Die Schneekatastrophe. Nach tagelangen Schneefällen und darauffolgendem Regen stürzte das Dach ein, der Luftgewehrschießraum wird völlig zerstört, die Außenmauern beschädigt und auch die KK-Anlage wird in Mitleidenschaft gezogen. Man musste also fast wieder von vorn anfangen.
16. August 1988
Beginn mit dem Wiederaufbau und bereits ende November, nach ca. 1400 std. Eigenleistung, war fast alles wieder in Ordnung.
01. Apr. 1989
Kirchliche Weihe des "neuen" Schützenhauses.
1989
Gründung der Böllergruppe
1995
Der Pistolenstand wird modernisiert und 5 fahrbare Scheiben-Zuganlagen eingebaut.
1996
Die Anschaffung einer neuen Fahne wird beschlossen.
09. Juli 1998
Spatenstich durch den 1. Bürgermeister Fritz Wimmer für den Bau des 100m-Standes. Bereits anfang Januar 1999 wird dieser "Jahrhundertbau" fertig.
Juli 1999
25. Jubiläums-Bürger- und Gästeschießen mit Bürgerkönigsschießen.
04. Juni 2000
375-Jahrfeier mit Fahnenweihe und "Niederbayerischem Böllertreffen".

© Feuerschützengesellschaft 1625 Freyung e.V.